Kyuss_LivesLeute, was habe ich mich letzten Sommer noch geärgert! Da macht dieser Garcia extra ´ne KYUSS-Gedächtnis-Tour und Herr Brix, der die Stoner-Heroen in ihren aktiven, ersten Phase live nie zu Gesicht bekam, war entweder zu langsam bei den Tickets (Frankfurt) oder verhindert (Luxemburg). Damn it!

Aber dann die erlösende Nachricht: Garcia trommelte nach dem großen Erfolg der Tour mit Nick Olivieri und Brant Bjork zwei weitere Gründungsmitglieder zusammen und man darf auch ohne Josh Homme (stattdessen Bruno Fevery an der Axt) wieder die Marke "KYUSS" verwenden!
Tja, und dann wurde auch noch bekannt, dass SAAREVENT die Burschen in die Saarbrücker Garage laden werden - von nun an gab´s kein Halten mehr und der ersehnte 17.März konnte nicht schnell genug kommen! Dies sahen wohl einige Leute ebenso, denn die GARAGE war nahezu ausverkauft!

Mit an Bord waren BURDEN und WAXY, die auf die Wüstenikonen einstimmen sollten. Kevin wird euch seine Eindrücke der Vorbands schlidern.

Der Abend wurde von feinem Doom Rock/Stoner Metal eröffnet. Dargeboten wurde uns diese Mixtur von BURDEN. Die Pfälzer stellten Ihr Debütalbum "A Hole In The Shell" vor und gaben Ihr Bestes, um der noch übersichtlichen Audienz einzuheizen. Doch wie das halt oft der Fall ist, sind die Besucher beim Opener halt etwas verhalten und so konnten sich nicht allzu viele Leute mit dem doch recht sperrigen Material der jungen Truppe anfreunden.
Frontmann Thorsten präsentierte "semi-Hits" wie "Done with Denial" oder "The Fool" souverän und mit ordentlich Dreck in der Stimme, doch der Funke wollte irgendwie nicht so recht überspringen. Zugegebenermaßen kannte ich die Platte schon vorher, doch um die scheinbar noch relativ unbekannten Stücke live an den Mann/die Frau zu bringen, fehlen noch ein paar griffigere Hooklines. So gab es leider trotz einem agilen Gitarristen-Duo und einem posenden Bassisten meist nicht mehr als Höflichkeitsapplaus. Besondere Pluspunkte gibt es übrigens für Fanfreundlichkeit: so bekam ein Kumpel von mir aufgrund mangelnder Liquidität das Album und ein schickes Tourshirt von BURDEN zum Sonderpreis von nur 15 Euro! Respekt Jungs!

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Bei WAXY war der Laden bereits gut gefüllt und die Meute scheinbar schon mehr auf die volle Wüstendröhnung eingestellt. Die Truppe aus Palm Desert, Kalifornien ist seitdem ich sie das letzte Mal live gesehen habe auf ein Quintett angewachsen. Damals supportete die Band als Trio VOLBEAT auf Ihrer Tour. Stilistisch passten Sie zu KYUSS einwandfrei, doch auch der hinzugekommene Keyboarder und zweite Gitarrist brachten mich der Musik nicht wirklich näher. Sie zogen konsequent Ihr Ding durch und dröhnten staubtrocken drauflos, doch es packte mich einfach nicht. Ist ganz cool, was da an Riffs aus den Boxen waberte, aber irgendwie auch unspektakulär. Vielleicht liegt es am mangelnden Ausdruck in der Stimme von Fronthippie Robert..der Meute ging es jedenfalls ganz gut ab, auch wenn insgeheim alle natürlich nur auf die großen KYUSS warteten... (Kevin)

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Nun stieg die Spannung ins Unermessliche: Welche Songs finden ihren Weg in die Setlist? Wie sind die Burschen "drauf" (im wahrsten Sinne des Wortes gemeint, wenn ich an frühere Bühnen-Eskapaden von Olivieri denke...) und vor allem: Können KYUSS LIVES! den vielgerühmten Wüsten-Spirit vergangener Tage noch einmal authentisch aufleben lassen?
Mit den ersten Takten von "Gardenia" waren viele Antworten ganz schnell gegeben: Die Jungs haben den Stoner Rock nach wie vor wie niemand anderes auf diesem Planeten in den Adern! Der Sound geriet nahezu perfekt, Garcia war bestens bei Stimme, Olivieri stand scheinbar unter Tranquilizer und Bjork trommelte sich den Dämon und Neuzugang Fevery bedeutet eine grandiose Ergänzung an der Axt - der Gute hatte früher sicherlich auch einiges an Wüstensand im Alete-Brei beigemischt!

Und dann ging es Schlag auf Schlag: Die jeweiligen Opener der wichtigsten KYUSS-Alben (nach "Gardenia" vom Jahrtausendwerk "Sky Valley")  namens "Hurricane" ("..And The Circus Leaves Town") und "Thumb" ("Blues For The Red Sun") liessen gleich zu Beginn die vollbepackte Garage vollends ausrasten. Es folgte ein absolutes, ausnahmeloses Hitfeuerwerk, welches in dieser Form kaum eine andere Band abschiessen kann: "One Inch Man", "Odyssey", "Freedom Run", "El Rodeo", "Whitewater" und "Supa Scoop And Mighty Scoopa" seien stellvertretend genannt. Aber auch "Fatso Forgotso" von der Split-Scheibe mit QUEENS OF THE STONE AGE und das mächtige "Spaceship Landing" wurden dankenswerterweise in der Songauswahl berücksichtigt.
Und dann die Instrumental-Tracks:  Das manisch-magische "Asteroid" und "Molten Universe" werden wohl auf ewig Vorbilder vieler Post-Rock-Kapellen bleiben.

Somit wurde der neunzigminütige Gig zur Manege aller Wüstenfreunde, zur großen Rock-Show ohne Schnick-Schnack, zum staubtrockenen Fest - Temperaturen wie in Arizona herrschten mittlerweile sicherlich in der Garage.
Und das nutzte das Publikum aus: Jedes Anfangsriff wurde frenetisch bejubelt, Texte mitgegröhlt und das Crowd Surfing und guter, alter Pogo bei den schnelleren Songs zelebriert - ganz so wie Mitte der Neunziger! "Früher" war halt so manches dann doch noch besser, ich spare mir jetzt jegliche Kommentare zu "Sörkel-Pitts" und ähnlichem...

Eines ist in jedem Fall sicher: Als die letzten Akkorde von "Green Machine" verhallten und KYUSS LIVES! die ausgelaugte, aber höchst-glückliche Meute in die Nacht entließ, vermisste man allerhöchstens noch "Demon Cleaner", welches aber wohl dem Zeitplan zum Opfer fiel. Ansonsten bekamen ich und viele andere, mit denen ich unmittelbar nach dem Gig und auch Tage später noch sprach, das Grinsen nach wie vor nicht aus der Fresse und die Superlative rankten sich um das Konzert.

Ach ja: Alle, die hier eventuell nur den leisesten "Re-Union-Rip-Off"-Gedanken hegen könnten: Vergesst dies ganz, ganz schnell! Bei diesem Gig war jede gespielte Note gelebter Rock´n´Roll, das steht eindeutig felsenfest! Und deshalb: Ich will MEHR! (Brix)

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